Arschlochpferd

Arschlochpferd – Allein unter Reitern

Was kann man euch zum Arschlochpferd erzählen, was ihr noch nicht wisst? Das ist wahrscheinlich gar nicht so einfach, denn die meisten kennen mich vor allem und ausschließlich durch dieses Buch zu meiner Facebookseite, manche schon seit Tag 1. Und der fing eigentlich spontan an. Ich weiß gerade nicht mehr warum, aber mich hat wieder irgendeine Schmusi: Das feuchtfröhlich furzende Seelenpferd – Seite aufgeregt. Also sagte ich: Och, ihr könnt mich mal, ich mach‘ jetzt eine Seite auf, die Arschlochpferd heißt.

Dabei ist es dann irgendwie auch geblieben. Ich weiß nicht mehr ganz genau warum. Aber sie ist da, seit so ziemlich zwei Jahren. Mittlerweile sogar in der ich-weiß-nicht-wievielten-Auflage. Und das macht mich schon ein bisschen stolz. Mein heimlicher kleiner Bestseller ist also mein Pferd. Und das, obwohl er gar nichts so richtig kann – und trotzdem mittlerweile eine echte kleine Berühmtheit ist. Fürs Nichtskönnen. Die Macht von Social Media und so.

Wir sind jetzt also bekannte Nichtskönner. Bekennend auch, ich hab nie behauptet, dass ich irgendetwas besonders gut kann. Wahrscheinlich war auch das mit ein Grund, warum ich die Arschochpferd Seite ins Leben gerufen habe, denn ich glaube, es gibt viel mehr durchschnittlich gute Reiter, die sich als solches auch definieren würden, als man denkt. Denn wenn man sonst auf Facebook schaut können immer alle alles und machen alles und sind supertoll. Es klappt auch immer alles sofort. Jaja … auf dem Foto vielleicht. In Wahrheit ist es meist ganz anders, aber das muss man den Fans ja nicht auf die Nase binden. Auch ein Grund für Arschlochpferd. Da wird erzählt, was nicht klappt – und die User erzählen mir auch von ihren Fehlschlägen.

Vielleicht ist es ein Statement. Gegen die Schönrederei und den Selbstbetrug unter Reitern. Vielleicht auch nur ein alberner, manchmal pubertärer Blog? Na, und? Es macht Spaß!