Blut und Eis

Als die achtzehnjährige Trêve Kerrigan 1921 in Grytviken, einem Ort mitten in der Antarktis, ankommt, fühlt sie sich im ewigen Eis regelrecht begraben. Ihr Vater, ein renommierter Walfänger, ist nur selten zu Hause und sie langweilt sich tödlich auf South Georgia, wo es nur alte Leute zu geben scheint. Bis eines Tages Haya in ihr Leben tritt, die wunderbar schaurige Geschichten erzählen kann. Eines Tages beginnt sie, Hayas Geschichten aufzuschreiben, woraufhin sich Grytviken allerdings verändert. Dunkle Kreaturen schleichen nachts um die Häuser und obendrein gehen äußerst merkwürdige Dinge im Labor von Hayas Vater vor sich. Was anfänglich wie die lockere Erzählung von schaurigen Geschichten begann, führt zu erschütternden Erscheinungen, umherschleichenden Dieben und zu einem gewaltigen Horror in Form eines Mannes ohne Schatten, der die Tore zum Inferno der gescheiterten Schöpfung öffnet.